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„Freiheit“ ist ein zentraler Begriff in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) von 1948. Er steht daher bereits im ersten Artikel, auf gleicher Stufe, wie „Gleichheit“ und „Solidarität“ unter Menschen. „Freiheit“ ist damit auch eine zentrale Zutat für ein würdevolles Leben. Zum Erhalt ihrer, sind Menschen mit Rechten ausgestattet – unteilbar und universal. Die Pflicht, die in ihr liegt, sofern sie fortbestehen soll, wird ebenso bereits in Artikel 1 AEMR beschrieben: Begegnung im Geist der Geschwisterlichkeit – auf Augenhöhe. Wüsste man sonst nichts, nur diesen einen Grundsatz, mensch würde alles sinnhaft (richtig?) tun.
Nun stellt sich die Frage, was passiert mit diesem Grundsatz, der die Basis aller weiteren – die Basis unseres friedlichen Zusammenlebens – bildet, in Gesellschaften, die sich mehr und mehr spalten und deren Mitglieder diese Spaltung in sich aufnehmen und weitertragen? Wie frei kann ein einzelner Mensch wirklich sein, wenn so viele unfreier werden? Und müssen wir wirklich erst (wieder) alle vollends unfrei werden, bevor wir – genug einzelne, um als Kollektiv zu gelten und die dazugehörige Kraft zu entwickeln – die Richtung ändern? Ein Funken Hoffnung mag bleiben und zum Flächenbrand wachsen, denn „der einzige Weg, mit einer unfreien Welt umzugehen, besteht darin, so absolut frei zu werden, dass deine bloße Existenz ein Akt der Rebellion ist.“ (Albert Camus).
Und wenn dann das letzte bisschen Faschismus in jedem von uns zu Asche verbrannt ist, dann können wir beginnen: die Schulen zu bauen, die nicht den Begriff „Freiheit“ lehren, sondern das Wissen um das, was er zu fassen versucht, in einem Kind leben lassen; den Wert von Arbeit neu zu definieren, am Wert nämlich, der den Beitrag zur Gesellschaft bemisst, nicht den Stuhl auf dem sie verrichtet wird; und das Leben an sich wieder achten lernen, das so kostbar ist und von dem ein jeder kosten darf, all seine nahrhaften Zutaten. Als freie, gleiche und solidarisch handelnde Geschwister wohl und das Schwarz der Worte, die das alles zu begreifen versuchen, wird zu buntem Leben – irgendwann, jetzt – und schreibt wiederum Geschichte.
Franziska Kinskofer für das Steuerungsteam der Plattform für Menschenrechte anlässlich der Erinnerung an die Bücherverbrennung am 30. April 1938 in Salzburg
Jährliche Gedenkveranstaltung der Initiative Freies Wort
(2024 mit dem Titel „Freiheit“).
Projektmitarbeit
open.heart & MutMachen (Mentoringprojekte der Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg), 2018 – 2021
Salzburg hat Platz (aktivistische Öffentlichkeitsarbeit und Demonstrationen im Rahmen der Plattform für Menschenrechte Salzburg), 2020-2022
Kinderrechtliche animierte Erklärvideos (Recht am eigenen Bild, Gewaltverbot von der Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg), 2020
The Prospecting Brain/ Coaching für Freiwillige an der Universität Salzburg in Zusammenarbeit mit dem Freiwilligenzentrum Salzburg, seit 2021 (laufend)
Menschenrechtsschulen und -kindergärten in der Stadt Salzburg (Prozessbegleitung an Schulen), 2021-2022
Mitglied im Steuerungsteam der Plattform für Menschenrechte Salzburg, seit 2022 (laufend)
Willkommen bei den Superkids (Kurzfilm der Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg), 2022-2023
Partizipation in der stationären Kinder- und Jugendhilfe: Forschungsprojekt, Tagung und Fußballturnier für Kinder in der stationären KJH im Rahmen der Funktion als „externe kinderrechtliche Vertrauensperson“ bei der Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg, 2023-2024
Künstliche Intelligenz (KI) in der Hochschullehre (Universität Salzburg im Rahmen des fnma-Gesamtprojekts), 2024
(K)ein leichtes Mädchen, Lieberabend und Diskussion (PiA in Zusammenarbeit mit der Plattform für Menschenrechte Salzburg), 2024
PLUSTRACK community Programm der Universität Salzburg, seit 2024 (laufend)
Bausteine der Resilienz an der Universität Salzburg, seit 2025 (laufend)
PEACE project unter der Leitung von der Katholischen Universität Louvain und der Universität Lothringen, seit 2025 (laufend), vgl. attitudes toward peace and war
Gesamtkoordination
Trainerin: der C- und B-Jugendfußballmannschaften der Frauen der SG Hohenschambach (Meistertitel B), 2012-2013
Projektleitung: Sockenpuppentheater in der Tagesklinik für Jugendliche mit psychischer Erkrankung in Deggendorf (Beteiligungs- und Theaterprojekt), 2016
Prozessbegleitung: #womennotobjects (Beteiligungsprozess mit Schülerinnen der Plattform für Menschenrechte Salzburg in Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg), 2022-2023
Projektleitung: Verfahrensbeistand für begleitete Kinder im Asylverfahren (Pilotprojekt zur Umsetzung rechtlicher Änderungen und Unterstützung für geflüchtete Kinder der Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg), 2022-2024
Lehrveranstaltungsleitung: Einführung ins wissenschaftlich-psychologische Arbeiten für PP und EBG-Studierende an der Universität Salzburg, 2022-2024
Vorsitzende: Studierendenvertretung für Doktoratsstudierende an der Naturwissenschaftlichen bzw. Natur- und Lebenswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg, 2023
(Stellvertretung seit 2022)
Gesamtkoordination: Begegnungswerkstätten für unbegleitete Flüchtlingskinder (Beteiligungsprojekt & Ableitung von Forderungen im Rahmen der Plattform für Menschenrechte Salzburg), 2023-2024
Studienleitung: Emotionen beim Filmschauen (Pilotierung eines naturwissenschaftlichen Designs) an der Universität Salzburg, seit 2023 (laufend)
Gesamtkoordination: „Erzähl mir was… von Menschenrechten.“ – Filmszenen gegen Diskriminierung/ Erzählcafés im Museum der Moderne/ Rose der Menschenrechte/ Instagram Kampagne (#rechtgewusst)/ Radiointerviews im Rahmen von 25 Jahren Plattform für Menschenrechte, 2024-2025
Lehrveranstaltungsleitung: Protection of Human Rights inkl. Podcastprojekt „Living Human Rights“ am American Institute for Foreign Study, seit 2024 (laufend)
Studienleitung: Fragebogenstudie zur Motivation von Freiwilligen in Sozialorganisationen im Bundesland Salzburg an der Universität Salzburg im Auftrag des Freiwilligenzentrum Salzburg, seit 2024-2025
Franziska Kinskofer







